Den Hoorn

Den Hoorn

Dieses südlichste Dorf mit der markanten kleinen Kirche entstand 1398, nachdem die Siedlung De Oude Hoorn während der Zwiste zwischen den ‚Hoeksen‘ und den ‚Kabeljauwen‘ von den erstgenannten niedergebrannt worden war. Das heutige Dorf wurde auf einem der eiszeitlichen Lehmhügel, dem Klif, gebaut. Es lag auf der Südostseite der Insel direkt am Meer.

 

In jener Zeit waren die Bewohner für ihren Lebensunterhalt auf die Landwirtschaft, die Viehzucht und ganz besonders auf die Fischerei angewiesen. Die Schafe der ‚Dünenbauern‘ grasten in den weitläufigen Dünengebieten im Umkreis des Dorfes. Je mehr Land eingepoldert wurde, um so wichtiger wurden Landwirtschaft und Viehzucht.

 

Im 17. und 18. Jahrhundert befuhren die niederländischen Handelsflotten die Weltmeere, wodurch sich auch in Den Hoorn eine neue Erwerbsquelle auftat: das Lotsen von Schiffen. Die große Bedeutung des Lotsenberufs mfür Texel ergibt sich aus der Tatsache, daß 1781 in

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